Traditionelles Grünkohlessen mit der Stadtgarde Oecher Penn
Ein Abend voller Freundschaft und Wettstreit
Am Mittwoch, den 28. Januar, versammelten sich die Soldaten der Oecher Penn und die Gardisten der Aachener Prinzengarde im historischen Marschiertor zu einem geselligen Abend voller Tradition, gutem Essen und freundschaftlichem Wettstreit. Das traditionelle Grünkohlessen, welches bereits seit 1985 ausgetragen wird, diente erneut als Rahmen für das Duell um den berühmten Verliererwimpel, der für eine Session an die Fahne des unterlegenen Teams gehängt wird.
Nach kurzer Begrüßung durch beide Kommandanten konnten sich beide Parteien erst einmal stärken bevor dann vom Orgateam: seitens der Penn Tim Aretz (Musikmeister) und Dennis Schmetz (Zeremonienmeister), seitens der PG Jürgen Eschweiler (Vorstandsmitglied) und Mario Lang (aktiver Offizier) das Motto bekannt gegeben wurde.
Das diesjährige Motto lautet: „Alles rund um den Mund“
Der Wettkampf beginnt
Fünf spannende Kategorien galt es zu meistern, wobei die Kommandanten jeweils einen Vertreter aus ihren Reihen bestimmten, um gegeneinander anzutreten. Auf der kleinen Bühne wurde extra ein Tisch sowie 2 Stühle liebevoll drapiert. Bei gleicher richtiger Antwort bekam jede Garde einen Punkt.
Spiel 1 – Kategorie „Schmecke den teuersten Wein aus 3 Alternativen heraus“
Für uns trat unser Vize-Kommandant Stefan Egyptien gegen den Pennsoldaten Martin Remmel an. Beide Kontrahenten bewerteten ausführlich den jeweils getrunkenen Wein. Hierbei hatte Martin von der Penn den richtigen Geschmack oder besser gesagt den richtigen Riecher, den teuersten Wein herauszuschmecken. Martin sicherte sich somit den ersten Punkt für die Oecher Penn.
Spiel 2 – Kategorie „ Mund voll machen und ein Lied dabei summen“
Bei diesem Spiel sollten sich unsere Tanzpaare duellieren, Auf der Seite der Oecher Penn das Markentenderpaar Emma Vopel und Timo Zeevaert und bei der Garde Tabea Esser und als „quasi Ersatztanzoffizier“ wurde Alex Knur von unseren Kommandanten nominiert. Zunächst galt es so viele Marshmallows wie möglich in den Mund zu bekommen. Hier sicherte sich Alex mit 11 Marshmallows gegenüber 10 Marshmallows von Timo den ersten Punkt für die Garde. Da sowohl Tabea als auch Emma die mit vollen Mund vorgesummten Lieder ihrer Tanzoffiziere „Karnevalsmaus“ und „Prinzessin“ erkannten, stand es nach Spiel 2 unentschieden zwei zu zwei.
Nach diesem ausgeglichenen Start sorgte die erste Showeinlage für Begeisterung: Die „Öcher Stadtmusikanten“ heizten mit ihren bekannten Lieder so richtig die Stimmung an. Nach tosendem Applaus verabschiedete man die Jungs um „Mätti“ nur ungern.
Spiel 3 – Kategorie „Erkenne aus 5 verschiedenen Biersorten Bitburger heraus“
Für uns trat unser 2. Vorsitzender Michael Reul gegen den Pennsoldaten Detlev Wilker an. Genüsslich tranken die beiden Kontrahenten die „5“ vor ihnen abgestellten Biergläser fast aus. Nach einigen Überlegungen später konnte Michael mit Glas „3“ im Gegensatz zu seinem Kollegen Detlev der Glas „4“ nannte Bitburger herausschmecken. Somit ging die Garde nach Spiel 3 mit 3-2 in Führung.
Spiel 4 – Kategorie „Auf gar keinen Fall lachen“
Hier wurde von Seiten der Garde Josef Esser und von Seiten der Oecher Penn Eric Schumacher nominiert, die zunächst einmal in eine Schutzfolie eingekleidet wurden. Die Aufgabe des Spiels war es, das zunächst Josef und Eric jeweils Wasser in den Mund nehmen mussten. Das „ gemeine“ war, dass nunmehr der Pennsoldat Henri Schäfer durch Vortragen von Witzen aller Art die beiden Kandidaten dazu bringen sollte, so lange wie möglich ernst zu bleiben und nicht das im Mund befindliche Wasser zu verlieren oder gar hinaus zu spritzen.
Die wirklich sehr schön vorgetragenen Witze verursachten eine geniale Stimmung unter allen Anwesenden, denn die meisten Witze waren zum Teil so flach, dass alle im Marschiertor lauthals loslachen mussten. Irgendwann konnte sich der Pennsoldat Eric nicht mehr beherrschen und spuckte sein Wasser aus.
So sicherte Josef für seine Garde einen weiteren Punkt und so stand es vor dem letzten Spiel bereits 4 -2 für die Garde. Somit war der Grünkohlwettstreit bereits in diesem Jahr entschieden und der Verliererwimpel wechselte wieder von der Garde zur Penn.
Die eigentliche Niederlage war schnell vergessen, als die „De Schönne Fiffis“ von der Karnevalsgesellschaft Bröselspetze Verlautenheide “ mit ihren Karnevalsliedern für eine ausgelassene und fröhliche Stimmung sorgten.
Spiel 5 – „ Wurst mit dem Mund auffangen“
Obwohl der Wettstreit bereits entschieden war, traten zum Abschluss noch die beiden Kommandanten persönlich gegeneinander an. Hierbei wurden die Kommandanten ebenfalls in eine „Schutzhülle“ gesteckt. Um den jeweiligen Bauch der beiden Kommandanten wurde ein Faden mit eine am Ende hängenden Wurst drapiert. Ziel sollte es nun sein, dass durch sehr schöne Hüftschwünge die Wurst irgendwann zum Mund geschwungen wird und diese dann dort auch landen bzw. festgehalten werden sollte.
Trotz größtem Einsatz beider Kommandanten, die sich bei ihren zahllosen Versuchen des Öfteren mit der Wurst sehr nahe am Ziel (im Mund) waren, wurde nach gefüllten „15 Minuten“ das Spiel durch die Spielleiter abgebrochen und mit einem Unentschieden gewertet. Wahrscheinlich ständen sie sonst noch heute da!
Somit endet der Grünkohlwettstreit 2026 mit einem 5-3 Sieg unserer Garde.
Ein gelungener Abend voller Freundschaft und Tradition
Unter großem Jubel übergab Dirk den Wimpel wieder an Georg zurück, der die Niederlage sportlich nahm. Beide Kommandanten bedankten sich herzlich beim Orgateam für die gelungene Veranstaltung und freuten sich bereits auf das kommende Jahr.
Ein besonderer Dank gilt:
- der Thekenmannschaft für die hervorragende Bewirtung,
- der Fleischerei Walldorf für das köstliche Essen,
- DJ Buchty für die musikalische Untermalung,
- und allen helfenden Händen, die diesen wundervollen Abend möglich gemacht haben.
Oche Alaaf!





